Mittwoch, 3. Juni 2015

Privacy vs AI

Das große Dillema des nächsten 10 Jahre. Immer mehr Sprachassistent schießen aus dem Boden. Siri, Google Now, Echo oder jetzt Musio. Autos werden künftig serienmäßig einen Assistent verbaut haben.

Die kleinen Helfer werden immer mehr können, doch der Harken: Sie funktionieren nur Online. Sie brauchen ein Rechen Cluster, dass ihnen die gewünschte Intelligenz einhaucht. Dafür wird es nötig Sprache live aus Autos, Wohnung, ... aus aller Welt in große Rechenzentren zu leiten. Der feuchte Traum eines jeden Geheimdienstes. Seit Snowden besteht kein Zweifel mehr daran, dass diese Daten kopiert und automatisch ausgewertet werden.

Da ist nur zu hoffen, dass steigende Rechen-Leistung bald für den Assistent zuhause ermöglichen, bevor sich das richtig durchsetzt.

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Kommentare:

Alex hat gesagt…

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Rechenleistung von Smartphones nicht schon ausreicht, die Spracherkennung offline zu machen.

Spracherkennung gibt es schon seit Jahren, Smartphones haben heute die Rechenleistung von der weniger Jahre alter Computer...

Pinetik hat gesagt…

Doch damit es so gut funktioniert braucht man Großrechner mit unzähligen gespeicherten Mustern, die man sehr schnell durchsuchen kann. Siehe:

http://www.phonearena.com/news/The-secret-of-Googles-amazing-voice-recognition-revealed-it-works-like-a-brain_id39938

Alex hat gesagt…

Es gibt bei Android aber auch die Möglichkeit der Offline Spracherkennung. Das scheint aber nicht bei Google zu funktionieren, sondern nur wenn man bei der On-Screen-Tastatur auf das Mikrofon klickt. In den Systemeinstellungen kann man dann einstellen, dass nur das Offline Wörterbuch verwendet werden soll. Oder man schaltet zum Test mal die Daten ab.
Das funktioniert zwar etwas schlecht als mit der Google Cloud im Hintergrund, aber es ist doch recht brauchbar.