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Montag, 14. März 2011

Facebook Video Clickjacking Betrug

Gerade geht in Facebook ein Clickjacking bzw. Likejacking Angriff um. Beim Clickjacking wird man dazu verleitet auf einer Webseite etwas anzuklicken, wobei der Klick jedoch etwas auslöst was man nicht erwartet hat. Dazu wird meist ein ganz kleiner Link unter den Maus-Cursor gelegt. Bewegt man die Maus wird der Link schnell hinterher geschoben, so dass er immer unter der Maus ist.

Im aktuellen Fall findet man in Facebook einen Link von einem Freund auf ein Video. Die Seite ist Farblich wie Facbook gestaltet und täuscht in der Mitte ein Youtube Video vor. Klickt man darauf landet der Klick auf einem "I Like" Button. In Facebook erscheint dann ein Eintrag, dass man das Video mag. Davon merkt man jedoch erst mal nichts, denn auf der Seite die man gerade sieht wird schnell das Bild vom Video gegen einen echten Player ausgetauscht.

Damit verdienen die Täter schnelles Geld, denn die Webseite mit dem Video hat Werbung geschaltet. Durch den viralen Effekt verbreitet sich das Video schnell und es kommen viele Leute auf die Seite.

Gefahr erkennen
Facebook zeigt an wohin der Link geht und das ist nicht Youtube. Links auf Seiten wie funx.likeit.bz oder a.unglaubglichkrass.com sollten einen also vorsichtig stimmen. Wenn man genau hinschaut sieht man auch einen kleinen Kasten unter der Maus, wenn man sie über das Video hält. Das wurde von Peter Kuckenburg gut erklärt, aber beides hilft in der Praxis wohl eher wenig, weil man nicht immer so aufmerksam ist.

Mögliche Video Title für den aktuellen Fall:
  • Beim strippen erwischt
  • Kiez-Legende verteilt Backpfeife
  • Deutsch - Türkisch: Keks alter, alter Keks
  • Betrunkener Russe
  • Charlie bit my finger
  • gestörter Hund
  • Katze auf Laufband
  • Kind knallt gegen die Wand
  • Pferd tritt Kind
  • Betrunkener Mann wäscht sich seine Hände im Klo
  • Frau wirft Katze in die Mülltonne
Prävention hilft besser
Effektiv hilft das Firefox Plugin NoScript. Es deaktiviert JavaScript ohne dieses der Angriff nicht funktioniert. Doch auch bei aktiviertem JavaScript kann NoScript vor Clickjacking warnen. Nachteil: Einige Seiten wie z.B. Facebook funktionieren ohne JavaScript nicht. Das heißt, man muss immer dran denken das man NoScript nutzt und es für einzelne Seiten (einmalig) ausschalten. Natürlich nur wenn man der Seite vertraut.

Was am besten Hilft ist jedoch vorher Bescheid zu wissen. Darum informiere deine Freunde auf Facebook in dem hier klickst. Keine Sorge der Link ist kein Clickjacking, du wirst anständig von Facebook gefragt. ;)

Den Geldhahn abgedreht
Ich habe mal bei sponsorads.de telefoniert. Das ist einer der Werbepartner der betreffenden Seite funx.likeit.bz. Nachdem ich lang und breit erklärt habe auf was für einer Seite sie da Werbung einblenden und warum das schlecht ist erklärte man mir sie selbst können die Werbung nicht entfernen. Der Seitenbetreiber wird jedoch eine Email erhalten mit der Bitte die Werbung zu entfernen. Das ist etwas unbefriedigend, aber dürfte trotzdem eine abschreckende Wirkung haben. Nebenbei erfuhr ich auch, dass die Seite keinen übermäßig große Besucherzahl hat. Genau Zahlen konnte man natürlich nicht nennen, aber unter 10'000 hieß es. Nicht sonderlich viel, aber auch nicht gerade schlecht für ein paar Tage.

Auch der zweite Banner auf der Seite wird in Kürze wohl verschwunden sein. Ein netter und kompetenten Mitarbeiter der Firma Revenue Cloud hatte bereits von dem Clickjacking Problem gehört und sorgt nun für ein schnelles Abschalten. Da er selbst jedoch keinen Zugriff hat, leitete er das Anliegen direkt an die zuständigen bei Redvertisment weiter. Ich bin gespannt wie lange nun noch die Werbung flackert.

Seite ist nun offline
Nachdem die Werbung abgeschaltet wurde funx.likeit.bz auf eine Facebook App Namens "dickerjunge" umgeleitet. Diese wurde inzwischen gelöscht. Damit geht von dieser Domain erst mal keine Gefahr mehr aus und das Clickjacking wurde erfolgreich unterbunden.
Hehe :)

Mittwoch, 2. März 2011

Betrug auf flacherbauch.com?

Nachdem mir schon vor einem Jahr so manche seltsame Werbung bei Google aufgefallen war, wird es wohl mal Zeit hier noch mal ein Auge drauf zu werfen. Flacherbauch.com verspricht Männern unglaubliche Bauchmuskel und Frauen, dass sie ihr Bauchfett verlieren. Das alles durch ein e-Book für 29,95€.

Für jedes Geschlecht gibt es ein 20 minütiges Video, welche beide dafür werben in 8 Wochen die Traumfigur zu erreichen. Im Video erzählt
"Andreas" mit österreichischem Akzent eine Geschichte von seiner wundersamen Gewichtsabnahme. Dazu sieht man den Text den Andreas vorliest in dem verschiedene Abschnitte mit roter oder großer Schrift hervorgehoben. Die Videos für Frau und Mann sind sehr ähnlich. Nur hier und da gibt es ein paar Änderungen. Eindringlich wird am Anfang darauf hingewiesen, dass man das Video unbedingt jetzt ganz anschauen muss, weil es nicht mehr lange Online sein wird. Warum das Video plötzlich verschwinden soll wird nicht erklärt.

Es wird erzählt, dass ein toller Bauch unabhängig von der genetischen Veranlagung für jeden erreichbar sind. Als der beste Tipp um Bauchmuskeln zu kommen wird empfohlen keine
Bauchmuskelübungen zu machen. Das wäre nur Zeitverschwendung. Geräte für solche Übungen wären Geldverschwendung. Was fehlt ist eine Erklärung wie das Programm zum Abnehmen, welches im Buch beschrieben sein soll, funktioniert.

Angeblich nutzten dieses Programm bereits 263'000 Menschen. Das Video zeigt dazu viele blaue Punkte auf einer Karte der USA. Passend dazu gibt es einige Nachrichten von glücklichen Kunden.

Es werden auch einige Textstellen aus dem Buch, das man kaufen soll, zitiert. Lebensmittel von denen man glaubt sie helfen beim Abnehmen, aber genau das Gegenteil erreichen und ähnliches. Jedoch immer ohne konkret zu sagen welche Lebensmittel gemeint sind.

Als Abschluss gibt es, wenn man direkt bestellt noch einen dicken Bonus dazu:
  • Den Stoffwechsel Rechner (Software)
  • 72 Mahlzeitenvorschläge (e-Book)
  • Sexy ohne Diät (e-Book)
Na, wenn das sich mal nicht lohnt, sollte man meinen.

Fazit: Insgesamt gibt es also einen Haufen unbegründeter Versprechungen und man verliert etwas aus dem Auge für was eigentlich geworben wird. Denn zu kaufen gibt es nur ein e-Book. Also ein PDF zum Runterladen. Auch die vielen Namen sind verwirrend. Im Video das "Andreas" spricht, werden Briefe an "Mike" vorgelesen. Die Webseite meint jedoch "Michael Geary" hat die Seite gegründet und das Buch geschrieben. Unter Kontakt steht dann wieder "Mike Geary" als Gründer und Autor. Das Impressum verweist auf "Irollie Marketing LLC" in der USA mit "Mike Geary" als Geschäftsführer.

Komisch finde ich, dass trotz vieler Seiten und endlosen Texte sich nirgendwo ein Inhaltsverzeichnis
oder eine Angabe findet, wie viele Seiten das e-Buch hat. Auch werden aus dem sehr stolzen Preis von 29,95€ im Shop plötzlich 35,64€, weil die MwSt noch hinzu kommt.

Darum möchte ich vom Kauf unbedingt abraten.

Sie sind betroffen? Dann hinterlassen sie hier einen Kommentar und warnen sie andere!

Donnerstag, 14. Januar 2010

Betrüger hinter FarmVille und Mafia Wars?

Du spielst Farm Ville, Mafia Wars, Poker oder YoVille auf Facebook?
Dann solltest du das hier wissen.

Die Firma Zynga, die u.a. bei Facebook und MySpace die netten kleinen Spiele für zwischen durch anbietet, steht in der Kritik. Zwar sind die Spiele an sich kostenlos, aber man kann Gegenstände kaufen oder durch die Teilnahme an Werbeaktionen und Umfragen bekommen.

Soweit so gut, doch scheinbar steckt hinter solche Aktionen eine Abzock-Falle. In der USA wurde deswegen eine Sammelklage eingereicht. Angeblich sind über 100.000 Nutzer betroffen. Die Anklage vermutet das 2/3 der 100 Millionen Dollar Jahresumsatz nicht legal entstanden ist.

Das ganze funktioniert so: Nimmt man an einer Aktionen teil, um kostenlos Gegenstände zu bekommen und am Ende wird dir eine SMS auf dein Handy geschickt. Diese muss man dann bestätigen um wirklich etwas zu bekommen. Doch durch die Bestätigung schließt man ein Abo für einen SMS-Dienst ab, der mehrere Dollar im Monat kostet. Das zahlt man dann automatisch über die Handyrechnung ohne direkt etwas davon zu merken. Facebook verdient daran übrigens auch seine 10-20% mit.

Also generell bitte vorsichtig sein beim Beantworten von SMS.

Im Übrigen erzeugen die Spiele haufenweise nervigen Spam in Facebook, und warum die Spiele Zugriff auf alle meine privaten Daten brauchen nur damit man spielen kann ist auch etwas fragwürdig.

Quellen:

Mittwoch, 16. September 2009

Betrüger bei Wikipedia

Hier ein paar interessante Biographien von Betrügern, teils erstaunlich teils lustig, aber immer lehrreich zu lesen:

  • Robert Hendy-Freegard Gab sich als MI5-Agenten aus. Überzeugte ganze Familien sich im Untergrund vor der IRA zu verstecken und ihm ihr gesamtes Vermögen anzuvertrauen. Versprach für viel Geld seine Opfer zu Agenten auszubilden. Dabei mussten diese skurrile Loyalitätsbeweise zu seiner Belustigung ablegen.
  • Gregor MacGregor Erfand das afrikanische Land Poyais und trat in England als dessen Fürst auf. Dort verkaufte er Grundstücke des Landes sowie wichtige Ämter und erfand eine eigene Währung. Als schließlich schiffe-weise Siedler in das fiktiven Land fuhren dort aber nichts fanden flog der Schwindel auf. Er floh nach Frankreich und war dort mit dem gleichen Trick wieder erfolgreich. Obwohl er letztendlich dort auch aufflog als die Schiffe wieder zurück kamen, schaffte er es nie für seine Taten bestraft zu werden.
  • Charles Ponzi Sein Name wird in der USA heute noch als Synonym des Schneeballsystems benutzt. Er verdiente Millionen mit mehreren solcher Systeme wurde immer wieder eingesperrt. Nachdem er seine letzte Strafe abgesessen hatte, wurde er in Italien immer noch als Held gefeiert und zum Leiter der staatlichen Fluggesellschaft ernannt.
  • Victor Lustig Verkaufte den Eifelturm und betrog den berüchtigten Al Capone.
  • Alves dos Reis Ließ mit einem gefälschten Vertrag Geld im Namen der portugiesischen Regierung drucken und gründete damit seine eigene Bank. Seine Fälschungen verdoppelten die Anzahl der 500er Scheine, die sich im Umlauf befanden und waren so gut dass selbst Spezialisten sie nicht von den echten unterscheiden konnten. Als der Schwindel schließlich erkannt wurde, war er gerade dabei die halb-staatliche Bank zu übernehmen die eigentlich das alleinige Recht zum Gelddruck hatte.
  • Adele Spitzeder Schaffte es durch unrealistische Zinsversprechungen aus der völligen Mittellosigkeit eine eigene Bank in München zu gründen. Bestach die Presse und gründete eine eigene Zeitung um mehr Anleger zu werben bis sie das Geld in Säcken in ihrer Wohnung stapeln musste.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Betrugs ähnliches Vorgehen bei Euroweb?

Gerade war bei uns ein netter Mann der uns als Referenzkunden für Euroweb werben wollte. Man bekommt eine professionelle Webseite erstellt mit Suchmaschinen-Optimierung und sogar ein Firmenvideo. Die gezeigten Webseiten waren absolute Spizenklasse und der Verkäufter wirkte überzeugend.
Nachdem die Kosten die normal anfallen würden weggestrichen waren blieben noch happige 185€ pro Monat für Hosting und Service übrig. Bei 48 Monaten Laufzeit also 8880€ auf vier Jahre. Trotz des Preises immer noch ein interessantes Angebot, wenn man dafür eine Top Webseite mit Video bekommt. Nach etwas Überlegung entschieden wir uns trotzdem dagegen. Nicht zuletzt, weil er jetzt gleich eine Entscheidung wollte und anschließend das Angebot nicht mehr bestehen würde.

Wie richtig diese Entscheidung gewesen ist fand sich schnell per Google raus, welches Betrug und Abzocke als Ergänzungen für Euroweb vorschlägt. Da wurde auch klar warum der nette Herr alle Unterlagen wieder eingepackt hatte und nicht mal eine Visittenkarte dagelassen hat.

Darum folgt dem alten Grundsatz: Nie etwas unter Druck unterschreiben!

Am Besten mal The Real Hustle gucken. Leider sind nicht mehr so viele Folgen bei YouTube.

Update: Die gleiche Masche läuft inzwischen auch durch eine Reihe anderer Firmen die angeblich zusammen gehören sollen: Webstyl, Eurotec gmbh und Easydentic.

Bericht des MDR über Euroweb und Webstyle vom 15.01.2010. (Video leider nicht mehr online)

Sollte ich mich betrogen fühlen würde ich bei der Polizei Strafanzeige gegen die Firma und deren Gesellschafter erheben, denn nur dann kann rechtlich dagegen vorgegangen werden. Die Anzeige gegen den Inhaber ist wichtig, damit es nicht nur die Firma trifft. Es könnte sonst einfach eine neue Firma gegründet werden, was wir aber natürlich niemandem unterstellen wollen. Natürlich sollte man auch einen Anwalt einschalten. Dies allein löst das Problem jedoch wenn überhaupt für einen selbst. Aber dies ist nur meine bescheidene Meinung.

Update: Ich bin gerade auf eine nette Wikiseite gestoßen, die noch einige Informationen bereithält. Unter anderem auch eine Liste der Urteile zum Thema.

Update (08.10.2010): Regio TV Reportage über Webstyle. Danke Andy!
Im Video nennt Stefan Musiol (Anwalt) das ganze eine "systematisch Täuschung" wodurch die Verträge anfechtbar sind. Nach derzeitiger Rechtsprechung lässt sich seiner Meinung nach auch eine Kündigung aussprechen um den Vertrag zu beenden.

Update (17.03.2011):
Es scheint als wäre Webweisend Media GmbH neben den bekannten Euroweb und Webstyle die neue Firma der Gruppe. Dies berichtet uns barneyy unten in den Kommentaren.
Zufällig liegen die Firmensitze von Euroweb und der Webweisend Media GmbH beide in Düsseldorf. Gerade mal 2,5 km voneinander entfernt.

Update (15.04.2011):
Der Geschäftsführer von Webweisend, Thomas Engels, erklärt persönlich in den Kommentaren: "Als Geschäftsführer der Firma möchte ich gerne klarstellen, dass wir keinerlei Kontakt zu der hier genannten Firmengruppe unterhalten und uns ausdrücklich hiervon distanzieren.". Darum bitten wir um Entschuldigung hier einen Zusammenhang hergestellt zu haben.

Unkommentiert lässt Herr Engels jedoch die Anschuldigungen bezüglich Referenzkunden-Masche. Barneyy berichtet von kostenloser Webseite als Referenzkunde, die dann jedoch 100,- EUR pro Monat für's hosting kostet. Dies natürlich ein Jahr im Voraus mit 4 Jahren Vertragslaufzeit. Auch andere Seiten warnen vor der Referenzkundenwerbung durch Webweisend.

Update (17.10.2011) :
Euroweb unterliegt vor Gericht und zieht seine Revision zurück. Das Gericht wirft Euroweb vor den Kunden darüber getäuscht zu haben, dass er als Referenzkunde besondere Konditionen erhalten habe. Wörtlich heißt es dort: "Der Internet-System-Vertrag ist aber ... wegen arglistiger Täuschung ... als von Anfang an nichtig anzusehen." (7-S-232-09.pdf, Seite 6 unter 2.)

Update (24.02.2012):
Ich bzw. Google wurde in einem anwaltlichen Schreiben der Kanzlei Berger aufgefordert eine Reihe von "Rechtsverletzungen" von dieser Seite zu entfernen. Auch wenn ich nicht glaube, dass diese Art von Zensur sich mit geltendem Recht (Meinungsfreiheit, Pressefreiheit) vereinbaren lässt, habe ich ein paar Änderungen am Text vorgenommen.

Update (29.03.2012):
Beruhigende Nachricht von Google: "Aufgrund aller uns vorliegenden Fakten und sind wir zu dem Schluss gekommen, dass bei den in Ihrem Blogpost enthaltenen Inhalten kein Rechtsverstoß vorliegt. Demnach sehen wir uns als Dienstanbieter nicht dazu veranlasst, die strittigen Inhalte zu entfernen." Danke an Google für die Unterstützung!

Samstag, 7. Februar 2009

Betrug und Abzocke bei Google Ads

Über Google Ads zeigt Gmail sehr dezent ab und zu etwas Werbung an. Diese ist oft dem Kontent der Seite angepasst. Wie die auffällig vielen schwarze Scharfe zu meinen Mails passen kann ich mir nicht recht erklären. Denn noch habe ich als Warnung vor den teilweise trickreichen aber auch lustigen Webseiten hier ein paar gesammelt:
  • http://www.trimgel.de -Abnehmen ohne Diät! Einfach das Wundergel drauf schmieren! 39,95 €
  • http://www.whatsyourplace.de - Virtuelle Grundstücke kaufen. Schon ab 9,95€
  • http://www.erfolgreichefirma.de - Gratis Abo kaufen
  • Alternativen Elektroauto - www.wasserauto24.de - 50% Sparen mit Wasser statt Elektro Umbauanleitung hier kaufen! 34,95€
  • Wie wird man reich? - www.brauche-dringend-geld.com - Lernen Sie wie man Geld verdient Hier finden Sie wertvolle Tipps! (Sowas wie: Einfach beim Roulette nicht an die Null denken und immer gewinnen!)
  • Bist du hübsch? - www.Modelstyle.com - Werde jetzt Newcomer Model Du bist hübsch. "Falls wir Deine Anmeldung annehmen, wird ein einmaliger Betrag von 49 Euro (inkl. 19% MwSt.) für die Aufnahme in das Modelverzeichnis fällig." (toll!)
  • Warum Ihr Bauch Fett ist - www.flacherbauch.com - Vermeiden Sie diese 5 Fehler & Sie werden Ihr Bauchfett verlieren. (Vermeiden Sie einen Fehler und kaufen sie kein unnützes PDF für 29,95€)
  • Die Geschäftsidee berät - Geschaeftsidee.de/Ideen_2009 - 10 perfekte Geschäfts-Konzepte für Ihren Start in die Selbständigkeit! (12-16 jährlich 14,95 Euro zzgl. MwSt. und Versand (zahlbar in jedem Fall erst nach Ende meines 30-Tage-GRATIS-Tests))
  • www.Swoopo.de - Sogar mit TÜV Zertifikat! Ist eine Art Lotto nur der Gewinner zahlt nochmal. Das geht so: Es starten Auktionen bei 0€ und jedes Gebot erhöht den Preis um 10 Cent. Wer am Ende Höchstbietender ist bekommt das Produkt auch wirklich recht günstig. Der Haken: Jedes Gebot kostet 50 Cent, auch wenn man nicht "gewinnt"!
  • Abschreibungen 2009 - www.erfolgreichefirma.de/Afa - Welche neuen Abschreibungsregeln 2009 für Sie wichtig sind. (29,95 € Ich nehme automatisch am Aktualisierungs- und Ergänzungsdienst des Verlags teil. Seitenpreis derzeit 0,312 €)

Vielleicht nicht direkt Betrug, aber immer noch verschwendet ist das Geld bei http://www.ameisen-an-die-macht.de - Ameisen an die Macht - Die Notwendigkeit einer „Neuen Volkswirtschaftslehre“.

Auch erwähnenswert:
  • http://qstesthost461-3.de - bla laber grütz - bla laber grützel grütz! bla laber grütz. (Ja, das stand da wirklich!)
  • www.linuxhotel.de - Mail, File, Web, DB, Telefon (VoIP) Lernen Sie, freie Server zu nutzen! (Lustige Idee, scheinen mir echte Nerds zu sein)
  • Stoppen Sie BRAVO - www.Aktion-Kig.de - Petition an Horst Köhler gegen BRAVO. Unterschreiben Sie hier!
    "der Feind Nr. 1 der Kinder ist die Zeitschrift BRAVO"

Ich hab hier absichtlich keine Links zu den Seiten erstellt um deren Page Rank nicht zu verbessern, aber kann die URLs kann man bei Bedarf in die Adressleiste kopieren.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Der GMX TopMail Betrug II

Wer den ersten Teil gelesen hat möchte sicher wissen wie die Geschichte zu Ende gegangen ist.

Nach der Rechnung über fast 30 € für den Tarif, den ich ein halbes Jahr im Vorraus zahlen sollte. Kam wie zu erwarten der Lastschrifteinzug, der sich aber problemlos zurückweisen ließ. Ein kurzer Anruf bei der Bank genügt. (Das geht übrigens bis 6 Wochen nach der Abbuchung)
Daraufhin kam eine zweite Rechnung gleich mit 9,60 € Verwaltungsgebühr und eine Drohung das sie meinen Account sperren werden.

Da dachte ich schon an das Schlimste und machte Pläne wen ich alles benachrichtigen muss, wenn ich meine primäre eMailadresse verliehre... Aber siehe da, es geschiehen noch Zeichen und Wunder. Als sie dann endlich mal meine Mail gelesen hatte kam nur eine knappe Anwort:

"vielen Dank für Ihre Mitteilung. Ihr Anliegen nehmen wir ernst.

Selbstverständlich haben wir Rechnung storniert und den
Tarif per sofort auf FreeMail umgestellt.

Bei Fragen helfen wir gerne weiter."

Es hat dann zwar noch über eine Woche gedauert bis ich wirklich wieder im alten Tarif war, aber an sich hat mich es positiv überrascht wie Problemlos das ganze ausgegangen ist. Das rettet den guten Eindruck den ich von GMX hab.

Samstag, 29. September 2007

Der GMX TopMail Betrug

Da ich etwas faul bin, kopier ich einfach mal die Mail die ich gerade an GMX geschickt hab. Da ist eigentlich alles erklärt.
Bitte verzeiht den etwas harten Ton, aber ich habe bestimmt schon 6 Mails zu diesem Thema an GMX geschickt und da kann ich nur noch freundlich sein:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit Widerrufe ich ausdrücklich die Einzugsermächtigung für mein Konto Nr. ********** bei der Sparkasse.
Sie haben sich nun endgültig mein Vertrauen verspielt.
Da ich Ihnen nicht zu muten möchte alle meine alten eMails noch einmal lesen zu müssen hier eine kleine Zusammenfassung:

Ich hab von Ihnen 3 Monate den Tarif TopMail geschenkt bekommen. Ihre diesbezügliche Mail führt mich auf eine Seite, auf der ich mit wenigen Klicks und ohne deutliche Warnung auf den kostenpflichtigen Tarif umgemeldet wurde.

Der Tarifwechsel war nicht als solcher gekennzeichnet und es gab keine Bestätigung, dass dieser statt gefunden hat. Darum hatte ich Sie gleich angeschrieben um mich zu vergewissern in welchem Tarif ich nun bin und wann ich diesen wieder kündigen muss. Um Ärger zu vermeiden bat ich Sie schon hierbei den alten Tarif wieder her zu stellen.

Da sie diesen Wunsch nicht nachkamen wartete ich ca. zwei Monate ab um dann deutlich vor Ablauf der 3 Monate zu kündigen. Meiner ausdrücklichen Aufforderung meinen Tarif zu wechseln sind Sie bis heute nicht nachgekommen, obwohl ich mehrfach darauf hingewiesen hab.

Um weitere Konflikte mit Ihnen zu vermeiden bin ich nun doch ihrem Wunsch, nach einem schriftlichen Tarifswechsel nachgekommen. Obwohl dies offensichtlich unnötig ist, da ich auch ohne etwas Schriftliches den TopMail Tarif von Ihnen "geschenkt" bekommen habe.

Nun finde ich heute (in meinem Spamordner!) die Bestätigung meines Tarifwechsels und wollte mich schon freuen. Sicherheitshalber kontrollierte ich noch was für ein Tarif nun angezeigt wird und sehe dort:
"Der Tarifwechsel wird zum 28.09.2008 ausgeführt."

2008?!

Nach all den guten Erfahrungen die ich über die Jahre mit Ihnen gemacht habe bin ich nun tief enttäuscht, dass sie solche niederen Mittel nötig haben. Für Ihre Vorgehensweise gibt es nur einen Ausdruck in der Deutschen Rechtssprechung: Betrug!

Ich werde nun meine Erfahrungen veröffentlichen um anderen ahnungslosen Nutzern vor den Tücken Ihres Vorgehens und dem damit verbundenen Ärger zu bewahren. Desweitern werde ich mich mit meiner Verbraucherzentral in Verbindung setzten um die möglichen rechtlichen Schritte zu erörtern. Noch immer habe ich die Hoffnung, dass es nicht so weit kommen muss.

Sie können sich jedoch sicher sein, dass ich unter keinen Umständen ein Jahr lang für Ihren TopMail Tarif zahlen werde. Ich benötige und nutze die Leistungen nicht. Versuchen Sie nicht, trotz meines oben bereits erwähnten Widerrufes der Einzugsermächtigung, Geld von meinem Konto ab zu buchen.

Ich erwarte Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen


Darum meine Empfehlung: Lasst euch nichts schenken! Und schon gar nicht von GMX. Man sollte wohl grundsätzlich alle eMails mit "kostenlos" oder "Geschenk" im Betreff löschen, egal von wem sie kommen. Da hat man nur Ärger... *seufts*

Bitte auch das Update lesen.